• Literaturprojekte bei Facebook

Tel.: 0180 5 009703

(* Spenden bei Anruf = 14 Cent pro Minute vom Festnetz

und 42 Cent pro Minute vom Handy aus.)

©2019 by Literaturprojekte gUG - gemeinnützige Unternehmensgemeinschaft (haftungsbeschränkt) für Literaturprojekte.       Impressum

Ich habe ein Buch geschrieben und was nun?

Immer wieder lese ich: „Ich habe ein Buch geschrieben und was jetzt?“ Nun, vorab: Ein guter Roman besteht nicht nur aus einer Idee, sondern auch aus einem guten Plot. Wie man einen guten Roman schreibt, kann man aus zahlreichen Beiträgen und Büchern lernen.

Doch wenn die meisten Autoren „Ende“ schreiben, beginnt eine Zeit harter Arbeit. Es gilt, das Manuskript erneut zu prüfen und zu optimieren. Niemals deckt man alleine alle Fehler auf, andere Menschen müssen involviert werden.

In dieser Zeit kann auch schon die Überlegung gemacht werden, ob es an einen Verlag geschickt werden soll oder ob man es selber veröffentlichen möchte. Die Vorteile des Verlages liegen auf der Hand: Alle Leistungen werden übernommen und in einem solchen Verbund entsteht eine ansehnliche Dynamik. Das Cover stellt der Verlag und über einen Titel kann man dann zusammen diskutieren. Die Angst von Autoren, dass das Lektorat das Manuskript unkenntlich macht, ist zu pauschal. Das gibt es, es muss aber so nicht sein. Normalerweise hat der Autor auch bei Covern ein Mitspracherecht. Und ein weit verbreitetes Gerücht lautet auch, dass man immer über eine Agentur gehen muss. Nun, ich persönlich rede und plädiere hier an dieser Stelle nur für Kleinverlage. Und die könnt ihr direkt anschreiben. Was diese Verlage sehen wollen, steht auf der Webseite. Seht euch diese genau an.

Aber auch selber veröffentlichen ist heutzutage leicht geworden. Zumindest scheint es so. Doch sehe ich eine riesige Gruppe frustrierter Menschen, die nicht wissen, warum sich ihr Buch nicht verkauft.

Die Gründe sind vielfältig und heißen zum Beispiel:

- Cover, Titel und Rückentext

- Distribution und Verfügbarkeit (Bestellwege)

- Marketing

​​

Viele Autoren gehen davon aus, dass alles nur dem Verfassen gefallen muss. Weit gefehlt. Cover und Buchlayout müssen ganz bestimmen Ansprüchen gerecht werden. Die Zeiten wo das Aussehen egal war, sind lange vorbei. Erstellen Sie ihr Cover niemals selber, sofern sie keine Ausbildung / Fortbildung diesbezüglich besitzen.

Für recht gute Abverkäufe sorgen BoD oder Amazon, doch wie sieht es mit dem stationären Buchhandel aus? Denn ohne diese verschenkt man eine Menge möglicher Umsätze. Aber hat das Buch überhaupt eine Chance, je in einem Laden zu liegen? Der erste Blick eines Buchhändlers geht über das Cover zu der Frage über, ob es sich verkauft. Die Entscheidung findet innerhalb von drei Sekunden statt. Die Verscheinlichkeit der Vermarktung ist höher, je mehr Unterstützung ein Autor hat. Und das ist auch der Grund, warum viele Selfpublisher an diesem Punkt scheitern. Auf dem Cover ist kein Logo. "Haben Sie einen Verlag?", lautet oft die Frage. Das will heißen: "Haben Sie Unterstützung bei der Vermarkung." Also wenn Sie bereits eine Agentur oder eine Dienstleistung in Punkto Marketing gebucht haben, so sagen Sie dies, wenn Sie ihr Buch einem Buchhändler vorstellen. Freundliche Buchhändler nehmen sonst vielleicht höchsten ein Buch aber sicher kein zweites. Machen Sie sich einen Namen.

In Sachen Marketing sind Verlage oft mit einem Aussendienst ausgestattet. Aber auf jeden Fall liegen Kontakte vor. An diese Adressen zu kommen ist für Privatpersonen nahezu unmöglich. Aber auch hier gibt es bereists Dienstleister, die ihnen auch diese Sorge abnehmen, große E-Mail Verteiler haben, Social Media Marketing anbieten können oder eine Pressemitteilung schreiben und veröffentlichen.